Festus H. Junior

Berichte über diverse Veranstaltungen


Wer mich kennt, weiß, dass ich in der Zeitschrift "Western Mail" und in deren Beilage "BB-Country regional" viele Berichte über Countryveranstaltungen schreibe und veröffentliche. Hier auf dieser Seite werden nun solche Berichte veröffentlicht, die aus irgendwelchen Gründen nicht dort abgedruckt wurden bzw. abgedruckt werden können. Was das für Gründe sind, darauf möchte ich hier nicht eingehen. Fakt ist aber: Was HIER geschrieben steht, ist nirgends zu lesen, außer eben hier. Mit meiner Unterschrift als Festus H. Junior zeichne ich natürlich auch für die Inhalte dieser Berichte verantwortlich und stehe natürlich mit meiner Meinung dazu. Denn das, was ich hier schreibe und zu berichten habe, ist ja meine ganz persönliche Meinung. Nicht jeder Bericht hat etwas mit Country & Western zu tun, aber die meisten.

    Die aktuellen Berichte sind ganz unten auf dieser Seite!    


Los geht`s:

Eröffnungsparty

im  LANDHOUSE  in  Athenstedt

Vor etwa einem Jahr war ich mit DJ Ringo in 39397 Schwanebeck zu Gast bei einer tollen Faschingsfete in der Westerngaststätte "Landhouse". Diese Gaststätte ist nun umgezogen. Dirk (Hugo) und Birgit waren insgesamt anderthalb Jahre in Schwanebeck. Doch leider lief der "Laden" nicht gut. Mit vier Kneipen und einer Dönerbude war die Konkurrenz stärker. Man war weit ab "vom Schuss" und hatte keine Parkmöglichkeiten. Dieser Umstand und andere Gründe führten zur Entscheidung Umzug!  

Birgit (Ex-Hausfrau) und Dirk (Ex-Trucker) hatten sich ja schon damals selbständig gemacht. Das heißt: das Hobby wurde zum Beruf. (Beide sind Hobby-Köche und leidenschaftliche Countryfans.) Man begann mit dem Partyservice "Essen auf Rädern", später folgte der Saloon in Schwanebeck. Auch heute noch (nach dem Umzug) ist der Partyservice der Hauptverdienst, während die Kneipe "nur" das Hobby ist. Die Räumlichkeiten gehören der Gemeinde Athenstedt. Doch das ist nicht das größte Problem. Alles musste von Grund auf mit eigener Hände Arbeit und viel Schweiß neu renoviert und saniert werden.

Mit viel Fantasie erinnert mich das Ganze ein klein wenig an das Haus des OMCD e.V. in Strausberg, welches Ende August 2004 feierlich eröffnet wurde. Auch hier ist vorn der nette Saloon, während hinten der Saal ist. In Athenstedt fasst der Saal angeblich nur 180 Leute. Doch die alte Sporthalle ist viel größer. Nach meiner Schätzung passen hier sogar bis zu 300 Leute rein. Aber man hat nur 180 Sitzplätze da. Weil aber die Tanzfläche noch genutzt wird, ist das alles nicht so schlimm (mit den Sitzplätzen). Dieser Saal ist noch nicht fertig. Der Fußboden muss neu gemacht werden, und die Akustik lässt auch zu wünschen übrig. Auch andere Arbeiten im Haus (wie die geplanten Behinderten-Toiletten) müssen noch erledigt werden. Doch Rom wurde ja bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut. Desweiteren findet man hier eine Kegelbahn mit Konferenzraum, einen separaten Clubraum und die Küche. Übrigens wurden die originellen Namen für die wohlschmeckenden und zugleich preiswerten Gerichte (wie z.B. das "Festus-Steak") beibehalten.

Im urgemütlichen Saloon kann man auch Dart spielen. Als ich diesen netten und toll eingerichteten Saloon das erste Mal betrat, dachte ich mir: "Das ist ein Ort zum wohlfühlen." Schließlich wurden Tresen, Mobiliar, Bilder, Fahnen und andere Sachen aus Schwanebeck herübergerettet. In Arbeit sind auch noch die Wohnräume im oberen Teil des Hauses. Bei Fertigstellung (und wenn der "Laden" gut läuft) soll das dann der ständige Wohnsitz der Wirtsleute (mit Familie) werden. Aber noch wohnen sie in Schwanebeck.

Interessant ist nicht nur der tolle Parkplatz direkt am Hintereingang des Saals, nein, hier ist sogar eine Bushaltestelle der Halberstädter Bus-Betriebe (HBB)!

 www.stadtverkehr-halberstadt.de/hbb/   

Wenn man also zuviel getrunken hat (und man in der Nähe wohnt), kann man auch mit dem Bus nach Hause fahren, wenn er dann noch fährt.

Alles in allem bieten diese Möglichkeiten die besten Voraussetzungen dafür, dass sich das "Landhouse" mit Saalbetrieb, Kegelbahn, Saloon und dem Partyservice hier in Athenstedt besser etabliert, als in Schwanebeck.

Leider hat sich (bereits vor dem Umzug) die Crazy Boots Line Dance Group zerstritten und gespalten. Ein Teil existiert unter diesem Namen weiter. Der Rest hat sich neu formiert und nennt sich seit Oktober 2004 The Dancing Wulf. Diese Tanzgruppe (also The Dancing Wulf) ist hier im "Landhouse" beheimatet und unterstützt die beiden sympatischen Wirtsleute, wo und wann immer sie kann.

Zur Eröffnung am 12. Februar 2005 - das war auch der Geburtstag von Chefin Birgit - gab es ab 10 Uhr reichlich Freibier. Ab 19 Uhr fand für einen kleinen Obulus von nur 1,-- €uro (als Spende für einen guten Zweck) die erste Athenstedter Line Dance Party mit DJ Ringo (aus Berlin) statt. Die Gäste erschienen zögernd, so dass anfangs nur wenige Leute im Saal waren. Viele hielten sich lieber im Saloon auf. Letztendlich wurde es aber dennoch eine tolle Fete mit 93 zahlenden Gästen. Zitat von Hugo: "Das ist für eine Eröffnung gut, wenn man bedenkt, dass in Drübeck (wenige km entfernt) zeitgleich noch eine Line Dance Fete stattfindet." (Zitat beendet.) (Anmerkung von mir: Dort soll nach unbestätigten Informationen tatsächlich eine solche Party mit DJ Bronco & Wölckchen gewesen sein.)

Für die Zukunft möchte man hier auch Live-Bands auftreten lassen (wenn sie bezahlbar sind) und eventuell einen regelmäßigen Line Dance Kurs anbieten. Aber auch, wenn man einfach nut gut essen möchte, oder schöne Country Music (von CD) hören will, ist man im "Landhouse" in Athenstedt immer herzlich willkommen. Zum feiern gibt es ja schließlich immer einen guten Grund. und für ganz "faule" gibt es noch einen besonderen Service: Das "Essen auf Rädern" versorgt auch solche Leute vom "Landhouse" aus. Das geschieht natürlich nur bis zu einer angemessenen Entfernung.

Das "Landhouse" (Home of "The Dancing Wulf") ist: Am Saal 50, in 38822 Athenstedt.

Das Ganze bleibt auch weiterhin eine Gaststätte im Western Style mit deutscher und amerikanischer Küche.

Ich wünsche Birgit unde Hugo beste Erfolge mit dem neuen "Landhouse", der guten Küche vom Lande, sowie:

Keep it Country!   Euer Festus H. Junior


Country Music Förderpreis

Tour 2006

Auftakt am 21. April

im American Western Saloon Berlin

Ein Glück, daß ich nicht Mitglied der Jury bin, die die Leistungen der Akteure auf der Bühne bewerten muß. Denn ALLE waren hervorragend und gaben ihr Bestes!

Auf der Country Music Messe, Anfang Februar 2006 traten ja diese vier Bands schon im großen Saal des Fontane-Hauses auf. Doch weil ich dort Deutschlands größte, auflagenstärkste und beliebteste Fachzeitung für Country & Western Kultur, die "WESTERN MAIL" verkaufte, konnte ich mich leider nicht so sehr auf das Geschehen auf der Bühne konzentrieren. Lediglich MOTION BLUR habe ich mir auf der Messe genauer angesehen und angehört. Da diese junge Band aus Berlin kommt, liegt der Lokalpatriotismus sehr nahe.

Im Western Saloon am 21. April 2006 trat zunächst eine Band aus Hamburg auf. SIXPACK COUNTRY boten eine prima Show. Besonders Beeindruckt war ich von David Rick mit seiner elektrischen Lead-Gitarre, der ein weißes T-Shirt an hatte und einen weißen Hut trug. Der 18-jährige sympatische Musiker hat eine sehr tolle Gesangsstimme, was er mit          "Be good, Baby just be good" (oder so ähnlich) (einem Song von Albert Hammond) bewieß.Volker Jaspers am Keyboard war eher "vornehm" mit einem schwarzen Jackett bekleidet. Auch er "mußte" ein Lied singen. Ebenso setzten sich Frontmann Frank Kaneström, Rüdiger Karahn, Andreas Zeuschner und Indira Chuda mächtig gewaltig ins Zeug, um dem Publikum und der Jury zu gefallen und beste Unterhaltung zu bieten. Nach diesem Auftakt dachte ich mir: Whow! Die sind ja supergut! Die gefallen mir fast besser als Motion Blur.

AMARILLO aus Bayern sind mir schon bekannt. Der Sebbo war u.a. letztes Jahr beim Countryfest in Bücheloh dabei. Leider hat diese Band keine eigenen Songs im Repertoire (ebenso wie Sixpack Country).

GRAB SHAK kenne ich bereits aus Kaunitz, wo sie bei einem TRUCK-TREFF - Country & Trucker-Fest in der Ostwestfalen-Halle auftraten. Ich empfand sie damals weder als besonders gut, noch als schlecht. Ich empfand sie eher als guten Durchschnitt aller Bands, die ich kenne. (Und das sind nicht wenige.) Nun, im American Western Saloon wurde ich eines besseren belehrt. Immerhin hatten sie vier (!) eigene Songs im musikalischen Gepäck. Ich schätze mal, daß eigene Songs bei der Jury Pluspunkte bedeuten.

MOTION BLUR trat als letzte Formation dieses tollen Abends auf.  Ihre Show war meiner Meinung nach die beste. Auch einen eigenen Titel präsentierten sie: "Warum?" Nachdem ich die Band um Reiko Schüler auch im Westernrestaurant Richtershorn am See erleben durfte, bin ich der Meinung: Die werden immer besser (auch im Outfit)!

Schade, daß für eine solche tolle und groß angelegte Country-Veranstaltung recht wenig Gäste anwesend waren. Okay, der Saloon war relativ gut besucht, aber ich habe ihn schon einige Male voller erlebt. (Ich meine NICHT zu Messe!) Ich denke zum Beispiel an den Abend mit den Lennerockers. Es ist echt traurig, daß sich nur etwa 80 zahlende Gäste für den ersten Abend des Country Music Förderpreises interessierten. - Natürlich waren auch etliche Ehrengäste anwesend, wie zum Beispiel andere Musiker. Aber mehr "nomale" Countryfans zusätzlich wären besser gewesen. Ich hoffe, daß die anderen Partys der Country Music Förderpreis-Tour (Hamburg, Niestetal und Nürnberg) besser besucht waren oder werden.

Weitere Informationen über den American Western Saloon findet Ihr unter www.western-saloon.de  

Möge die beste Band gewinnen! Verdient haben diesen ersten Platz alle vier Bands, aber es gibt eben nur einen ersten Platz, leider! Ein Glück, daß ich nicht Mitglied der Jury bin!

Keep it Country!   Euer Festus H. Junior,     Donnerstag, 27. April 2006 (04:40 Uhr)

Inzwischen weiß ich, daß die Band AMARILLO aus Bayern den ersten Platz gewonnen hat und im Sommer nach Silkeborg (Dänemark) fahren darf. Glückwunsch von meiner Seite aus!

Es gab nur einen ersten Platz und dafür aber drei zweite Plätze. Glückwunsch auch den zweitplatzierten Bands! Aber wie oben in meinem Bericht schon erwähnt: ALLE BANDS WAREN HERVORRAGEND!!!

Keep it Country!   Euer Festus H. Junior,      Freitag, 12. Mai 2006 (04:45 Uhr) 


Bücheloh 2006

Kein Weg ist mir zu weit

Aus technischen Gründen erschien ich erst Mitten in der Nacht von Freitag zu Samstag kurz nach Mitternacht auf dem Festplatz von Bücheloh. Weil ich in Halle eine Bahn verpasste, war ich eine Stunde später als geplant in Ilmenau. Von dort bin ich dann eben die sechs Kilometer gelaufen. Vom 26. - 28. Mai fand in Bücheloh ein Countryfest statt.

Von weitem war schon die Musik zu hören. Auf der Bühne im Festzelt war das Duo Wildfire. Sie boten eine musikalische Mischung aus Country Music und Rock & Pop Oldies. So erklang u.a. Musik von Robert Zimmermann, alias Bob Dylan, der nur wenige Tage zuvor Geburtstag hatte. Das Duo Wildfire ist u.a. zu erreichen unter www.peter-kick.de im Internet. Die zu diesem Zeitpunkt noch etwa 50 anwesenden Gäste verbreiteten eine Stimmung, als wären 500 Leute da. Die Begrüßung war stürmisch aber herzlich. Unter den Gästen weilten u.a. auch Leute aus Hessen, die “Rattlesnake Linedancer Plauen” und die “Wolfmountain Linedancer”.

Der Samstag begann für mich mit einem Frühstück bei Familie Wolf (den Veranstaltern). Danach war ein gemütliches Zusammensein auf dem Zeltplatz mit Konservenmusik vom “Zeltplatz-DJ” Mirko. Mirko hat übrigens eine eigene Westernranch in Mankenbach bei Saalfeld in Thüringen. Er hatte am Freitag (wo ich noch unterwegs war) Geburtstag. Ich wurde verwöhnt mit Chili con Carne, selbstgekocht auf offenem Feuer und Whiskey. Am Nachmittag gab es im Festzelt einen Line Dance Workshop mit Kerstin von den “Rattlesnake Linedancer Plauen”. Sie brachte den Leuten einen Westcoast “Make it up” und eine Art Westcoast-Polka “Sugar & Pie” bei. Weitere Informationen unter: www.rattlesnake-linedancer.de  Für Kinder stand auf der saftig grünen Wiese eine große Hüpfburg und ein kleines Kinderkarussell bereit. Im Festzelt konnten die Kinder auf Büchsen werfen. Zu essen und zu trinken gab es für jeden reichlich und gut zu zivilen Preisen. Später gab es dann im Festzelt auf der Bühne einen Soundcheck. Damit kündigte sich Live Music an. Für alle, die auf gute Live Music Wert legen, ist The Country Jamboree die Band wohl schlechthin. Die Band begeistert mit einer außergewöhnlichen Vielfalt bei der auch Line Dance Clubs voll auf ihre Kosten kommen. Sie verstehen sich sowohl auf aktuelle Hits von Shania Twain, Garth Brooks und Faith Hill wie auch auf Klassiker von Johnny Cash und Kenny Rogers. Weitere Höhepunkte sind die mit Banjo und Fiddle vorgetragenen Bluegrasstitel. Hervorzuheben sind auch die ausdrucksstarken Stimmen von Andrea Heiser und Joachim Gehbauer sowie der ausgefeilte Harmoniegesang. Mit dieser Band hatte Veranstalter Matthias Wolf (0170 - 576 15 90) ein glückliches Händchen. Diese sehr gute Band besteht aus Andreas Bub - Keyboard, Akkordeon, Akustik-Gitarre, Fiddle und Gesang, Frank Anacker - E- & Akustik- Gitarre, Banjo und Gesang, Bernd Katzenmeyer - Bassgitarre, und Joachim “Jobbes” Gehbauer - Schlagzeug und Gesang, sowie Andrea Heiser - Gesang. Weitere Informationen zur Band findet Ihr unter www.country-jamboree.de im Internet. Unter den Gästen waren u.a. die Countryfreunde Mellenbach und die “Black Boots” aus Erfurt, die am 20. Mai 2006 ihren 5. Geburtstag feierten. Zwischendurch gab es immer mal Country- & Line Dance Music aus der Konserve von DJ Hoss. Auch ein Western Store war mit seinem Stand vertreten. Am Sonntag passierte nicht mehr viel. Bei Wind und Sonnenschein wurden die Zelte abgebaut.

Das 15. Countryfest in Bücheloh ist vom 18. - 20. Mai 2007.

Keep it Country! Euer Festus H. Junior


Das 8. Countryfest in Piskaborn ...

... fand vom 1. bis 3. September 2006 statt. Piskaborn im Mansfelder Land wird langsam immer beliebter und zu einem der größten Countryfeste im (geographischen) Osten von Deutschland. Vor zwei Jahren waren es noch 3000 Gäste, 2005 erschienen schon 4000 Leute zu diesem schönen Fest. Während andere Feste über Publikumsrückgang klagen, steigt in Piskaborn die Zahl der Gäste. Nach meinen Schätzungen waren 2006 etwa 4500 Besucher/innen anwesend. Sogar aus der Schweiz und aus Holland fanden Countryfans hierher. Dabei ist Piskaborn nicht nur schlechthin ein Countryfest mit Live Music und Line Dance, sondern zeitgleich findet hier auch immer ein großes Westernreitturnier statt, was das gesamte Fest noch attraktiver macht.

Am Freitag fand in der Reitarena ein Warm Up im Team Roping, also ein letztes Training der Westernreiter/innen statt. Im großen, liebevoll geschmückten Festzelt wurde das Fest offiziell eröffnet durch einen Einmarsch der Mitglieder des Countryclubs aus Piskaborn. Dabei trug man eine aktuelle USA- und eine Südstaatenfahne. Angeführt wurde dieser Einmarsch vom Bürgermeister Willi Paczkowski. Er ist seit 2001 Bürgermeister der Gemeinde Piskaborn. Zur Gemeinde gehört seit zwei Jahren der Ortsteil Wimmelsrode dazu. Piskaborn und Wimmelsrode sind somit eine Einheitsgemeinde unter der Regie von Bürgermeister Willi Paczkowski, der besonders die Countryfans unterstützt und fördert.

Im Anschluß an Eröffnungsrede und Ausmarsch betraten Claudia & Bonny die große, nett dekorierte Bühne. Claudia & Bonny kennt man in Piskaborn schon gut, weil sie als Claudy Blue Sky hier schon einmal live zu Gast waren. Zu einigen ihrer Songs kann man auch mit den Fingern schnipsen. Claudy Blue Sky unterscheiden hierbei jedoch zwischen Rechts-, Links- und Doppelschnipser/innen. Abgesehen davon kann man zur Musik dieser hübschen Damen auch wunderbar tanzen. In mehreren Sets unterhielten Claudy Blue Sky die vielen Gäste mit ihrer tollen Country Music. So sangen sie u.a. über das Problem, was passiert, wenn man zuviel (statt zwei gleich bis zu sechs) Pina Colada trinkt. In den Pausen sorgte DJ Dirk dafür, daß die große Tanzfläche nicht vereinsamte. Vom Publikum aus links neben der Bühne war eine Leinwand gespannt, auf der einige schicke Videos (ohne Ton) gezeigt wurden. Zur Music von Claudy Blue Sky und zu der des DJ's paßten die bewegten Bilder hervorragend. Es wurden (teilweise in schwarz/weiß) Sequenzen von Rodeo-Festen und Cowboyromantik gezeigt. Das kam beim Publikum richtig gut an. Zwischendurch trat eine Showtanzgruppe auf. Noch bis weit nach Mitternacht legte DJ Dirk seine heißen Scheiben auf. Einige Gäste hatten sich draußen an das Lagerfeuer gesetzt und genossen die laue Sommernacht.

Am Samstag war von früh 10 Uhr bis zum späten Abend der erste Teil des Westernreitturniers. Nach jeder Disziplin wurden die besten Reiter/innen sofort ausgezeichnet, erhielten Schleifen, Urkunden und andere Preise. Bei der ersten Disziplin, dem Trail waren sechs Reiter/innen am Start. Ronny Hübke auf Silence Black Sun erreichte hierbei nur den dritten Platz, Marion Kötter auf Trissin Tosca erlangte Platz Zwei, während Lydia Kühlke auf Little Sweet Heidi als Siegerin hervorging. Anschließend folgten Disziplinen wie Pleasure, Horsemanship und Reining. Von 12 bis 13 Uhr war Mittagspause.

Im Festzelt unterhielt seit 10 Uhr der Bördecowboy die wenigen Leute. Unterstützt wurde er dabei von DJ Olaf. Zum einen waren die Camper noch mit sich selbst beschäftigt, zum anderen sah man lieber den Westernreiter/innen zu. Doch so nach und nach füllte sich auch das Festzelt mit Gästen.

Auf den Reitplatz ging es weiter mit Calfroping, anschließend folgten Rescue Race, das erste Rennen im Team Roping und Ranch Cutting. Mir wurde zwar gesagt, ich sollte das wegen irgendwelcher Tierschützer nicht erwähnen, aber gerade die Disziplinen, wo mit Rindern und Lasso gearbeitet wurde, waren am Samstag und am Sonntag besonders publikumswirksam. Hier gab es den meisten Applaus. Und noch etwas: Westernreiter/innen sind KEINE TIERQUÄLER, auch wenn es recht spektakulär aussieht!!! Nachdem einige Kinder ihre Leistungen beim Voltigieren zeigen durften, folgte das zweite Rennen im Team Roping.

Zeitgleich gaben am Nachmittag im Festzelt etwa acht oder neun Countryclubs ihre tänzerischen Visitenkarten ab. So präsentierten sich u.a. die Veranstalter, die "Horse Stable Dancers" aus Piskaborn, der "Countryclub Eastside e.V." aus Heldrungen, aber auch die Countryfreunde der Krug-Hütte "die klappernden Sattelschnallen" aus Eisleben. So richtig voll wurde es im Festzelt, als Billy the Kid & die glorreichen Sieben mit einer tollen Hundeshow auftraten. Im Anschluss an diese perfekte Show durfte jedes Kind die Hunde streicheln und sich mit einem Hund gemeinsam mit Billy the Kid oder Sheriff White Earp fotografieren lassen.

Obligatorische Workshops im Line Dance duften natürlich auch bei diesem Countryfest nicht fehlen. Auf dem Festplatz gab es derweil Bullriding auf dem elektrischen Bullen. Das Sport- und Spielmobil vom Kreissportbund Mansfelder Land war mit dem großen Bus auch wieder anwesend. Airbrush-Tattoos konnte man sich bei Kerstin Ziegner aus Großörner machen lassen. Kerstin hatte diesmal auch große Airbrush-Bilder mit Westernmotiven im Angebot. Ein Mini-Planwagen diente als Taxi-Shuttle und fuhr die Gäste zu einer wenige hundert Meter entfernten Wiese. Von dort startete nämlich in kurzen Abständen ein kleines Flugzeug zu Rundflügen über das Gelände. Da ich leichte Höhenangst habe, war das allerdings nichts für mich. Der "Schokoladeneisverkäufer" aus Berlin-Mariendorf, Günter Striepeke war ebenso anwesend, wie ein Bäcker, der frische Schmalzstullen anbot. Das Brot wurde nach uralten Rezepten gebacken, frischer geht's wirklich nicht! Schausteller lockten mit Kettenkarussell, Losbude und Schießstand. Westernhändler boten ihre Waren an, und sonstige Getränke- und Speisestände sorgten für das leibliche Wohl.

Abends gab es im Festzelt Country Music live mit der bekannten Band Slow Horses. In den Pausen sorgte der Tontechniker der Band mit CD's für musikalische Unterhaltung. Slow Horses ließen die Luft im übervollen Festzelt brennen. Völlig überraschend für die Band war ein Moment, als die Gäste gegen Mitternacht fast fluchtartig das Zelt verließen. Der Grund war ein Feuerwerk. Da hätte man vorher ruhig mal die Band informieren können, denn sie stand wie begossene Hunde auf der Bühne. Doch nach dem Feuerwerk ging die Superparty im Festzelt weiter. Showtanz gab es zwischendurch u.a. zum Titel "I'm working in the Appletree", einem Song mit flotten Rhythmus und einer tollen Melodie. Wenn man das aber auf deutsch singen würde, würde man den Text "Ich arbeite (als Erntehelfer) im Apfelbaum" wohl nicht so gut finden. Auf englisch hört sich das viel schöner an. Dieser Song war übrigens einer der meistgespielten Titel dieses Countryfestes. Danach kann man auch hervorragend Line Dance tanzen.

Am Sonntag war der zweite und letzte Tag des Westernreitturniers. Um 10 Uhr startete das erste Rennen im Team Penning. Beim Sack-Roping (Rope a Sack) mußte man einen vollen, schweren Leinensack mit dem Lasso einfangen und hinter sich her ziehen. Hier wurde zwar paarweise geritten, aber von einzelnen Reiter die Zeit gestoppt. Nach dem zweiten Rennen im Team Penning war Mittagspause. Unterdessen waren - wie am Samstag - seit 10 Uhr der Bördecowboy aus Schönebeck/Elbe und DJ Olaf im Festzelt musikalisch aktiv. Der Bördecowboy mit seiner sanften Stimme, der eine ganz saubere Gitarre spielt, ist zwar Fan der Bellamy Brothers, vergöttert aber auch Alan Jackson.

Ab etwa 13 Uhr ging es in der Reitarena mit Ranch Roping und dem ersten Rennen im Cattle Penning weiter. Nach dem Barrelrace war mit dem zweiten Rennen im Cattle Penning das Reitturnier beendet. Im Festzelt ging die Fete noch viele Stunden weiter mit Line Dance Workshops, Live Music vom Bördecowboy, Musik zum tanzen mit DJ Olaf, den Auszeichnungen für die besten Gesamtsieger des Westernreitturniers und einem weiteren Auftritt der "Horse Stable Dancers" aus Piskaborn.

Das Treiben auf dem Festplatz ebbte so langsam ab, die Camper brachen Zelte und Wohnmobile ab. Auch die historische Schmiede u.a. für Messer, Beile, Kerzenhaltern, ... baute ihr Zelt ab. Diese Schmiede von Andreas Krämer aus Mansfeld war alle Tage da. Sie ist aber auch in der Westernstadt Pullman City/Harz in Hasselfelde beheimatet. Ebenfalls alle Tage war Petra Tix aus Bad Driburg mit ihrem Stand da. Ihre Spezialität sind Computerstickereien nicht nur schlechthin, sondern sie erarbeitet viele Logos und andere tolle Bilder. Außerdem sind viele ihrer Stickereien in einem dicken Katalog zu sehen. Dieses Angebot ist nach meiner Meinung einmalig in ganz Deutschland.

Das Festzelt und die Bühne waren sehr liebevoll dekoriert und geschmückt. Eine besondere Augenweide war auch der Eingangsbereich in die "Dance Hall" of Piskaborn (dem Festzelt). Die Organisation des gesamten Festes war wieder sehr vorbildlich. Das einzige mir bekannte Problem war die Sache mit dem Feuerwerk, worüber die Band nicht unterrichtet wurde. Technische Probleme, wie Stromausfall und ähnlichem gibt es überall. Damit haben auch andere Clubs und Veranstalter zu kämpfen. Leider kann ich aus privaten Gründen nur noch alle zwei Jahre nach Piskaborn zum Countryfest mit Westernreitturnier fahren. Das bedeutet, dass ich dann 2008 zum 10. Countryfest wieder hier bin. Natürlich dürfen alle anderen Countryfans, Line-Tänzer/innen und Westernreiter/innen auch 2007 zum 9. Countryfest anreisen. Weitere Informationen gibt es u.a. im Internet unter www.westernclub-piskaborn.de. Die Westernreiter/innen künnen sich anmelden bei Ronny Hübke unter 0171 - 690 36 55.

Keep it Country! Euer Festus H. Junior


Hippologica 2006 in Berlin

Die traditionsreiche Pferdesportmesse in Berlin in den Messehallen am Funkturm präsentierte vom 7. bis 10. Dezember 2006 ihren Besucher/innen viele Neuerungen. Eine thematisch neu gegliederte Hallenkonzeption, ein nationales Springturnier, ein Westernreitturnier und ein auf zwei Abende ausgeweitetes Galaprogramm - das waren die Höhepunkte der HIPPOLOGICA 2006. Die internationale Pferdesportmesse in Berlin stärkte mit diesen Angeboten den fachlichen Anspruch und die Attraktivität.

Für Gäste, die in den Vorjahren bereits diese Pferdemesse besuchten, war die neue Hallenkonzeption eher verwirrend. Man konnte nicht mehr geradeaus von einer Halle zur anderen gelangen, sondern ging quasi im Zickzack. Reitsportbegeisterte - ob Freizeit- oder Sportreiter/innen - und Fachbesucher/innen aus Gestüten, landwirtschaftlichen Höfen, Reiterhöfen und Pensionsbetrieben fanden hier viele Informationen und reichlich Beratung sowie ein vielfältiges Produkt- und Warenangebot rund um den Pferdesport, das auch zum Einkaufen einlud. Das Hippoforum wurde diesmal mit einem kleinen Viereck ausgestattet, wo praktische Vorführungen mit dem Pferd und am Pferd im Rahmen von Workshops gezeigt wurden.

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind nicht nur Nachbarn, sondern gemeinsam dem Pferdesport verbunden. Das nutzen beide Bundesländer auch touristisch. So gibt es seit 2005 einen 160 km langen attraktiven Reitwanderweg, der das Landgestüt Neustadt mit dem Landgestüt Redefin verbindet. In der Halle 22a präsentierten Aussteller/innen aus dieser Region ihre Produkte und Dienstleistungen entlang des symbolischen Reitweges.

Großen Wert hat der Veranstalter diesmal auf die Ausgestaltung der Westernhalle 21b gelegt. Laut Werbung konnten sich hier die Gäste auf der Ponderosa oder Shilo Ranch wöhnen, weil die Flächen rund um das Western-Viereck und die Stände entsprechend dekoriert wurden. Hier kam also besonderes Western-Feeling auf. Die Freunde des Westernreitens fühlten sich hier heimisch.

Ganz neu auf der Hippologica war ein Westernreitturnier in der Kategorie A, das als ProSAANI-Cup durchgeführt wurde. Das Kategorie-A-Turnier wird bei der EWU (Erste Westernreiter Union Deutschland e.V.) mit doppelter Punktzahl gewertet. Gestartet wurde in den beiden höchsten Leistungsklassen 1 und 2 im Bereich A (Erwachsene) und B (Jugendliche). Den Zuschauer/innen wurde also am 8. Dezember - dem Westerntag - in den vier populärsten Disziplinen Trail, Western Horsemanship, Western Pleasure und Reining viel Spannung geboten.

Für Nicht-Westernreiter/innen zur Erläuterung: Bei der Geschicklichkeitsprüfung Trail müssen die Pferde mindestens sechs Hindernisse bewältigen. Nervenstärke, Vertrauen vom Reiter ins Pferd und umgekehrt sind gefordert. Das gute Trail-Pferd soll sich unerschrocken und überlegt jedem Hindernis nähern, es prüfen und dann bewältigen. Bei der Horsemanship stehen die Leistungen des Reiters im Vordergrund. Bewertet werden u.a. die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektionen. Hier ist eine enorme Kontrolle des Pferdes Voraussetzung. Bei Western Pleasure ist der Name der Disziplin bereits Programm: Es soll für den Reiter ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei Grundgangarten am losen Zügel möglichst bequem und fließend vorzustellen. Die Pferde werden nach ihren Gangarten und nach ihrer Bereitschaft beurteilt, die unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen, was die Prüfung für den Zuschauer sehr mühelos erscheinen läßt. Von den Reitern ist bei dieser "Materialprüfung" aber allerhöchste Konzentration gefordert. Reining ist die "Dressur" im Westernreitstil. Andere sagen dazu, dass es die "Trockenarbeit" für die Arbeit mit den Rindern ist. Reining bedeutet, ein Pferd nicht nur zu lenken, sondern auch jede seiner Bewegungen zu kontrollieren. Ein gutes Reining-Pferd sollte sich willig führen lassen und mit wenig und nicht sichtbarem Widerstand zu kontrollieren sein.

Bei diesem ProSAANI-Cup traten insgesamt 12 Starter/innen an. Als Richter fungierte Mike Stöhr, während Manja Höppner-Zergiebel als Ringsteward agierte. In der ersten Disziplin - Trail - waren sieben Reiter/innen gemeldet. Hier startete Constanze Mahler auf Monty mit der Startnummer 10 als erste und legte eine fehlerfreie Übung vor. Damit setzte sie Maßstäbe, die niemand überbieten konnte. Mit der Startnummer 6 ritt Maria Wolter auf Scarlett in die Arena. Doch leider war Scarlett nicht gut drauf und bockte. Es ist eben doch schon ein gewaltiger Unterschied, ob nun unter freien Himmel oder in einer Halle geritten wird. Und so ein Pferd ist eben auch nur ein Mensch, der mal seinen schlechten Tag hat. Maria hat ihre Übung erhobenen Hauptes abgebrochen. Ihre Mutter Andrea Wolter ritt mit der Startnummer 5 auf Tequila ein. Andrea führte zwar diese Übung vollständig durch, machte aber mit ihrem Pferd einige sichtbare Fehler. Schade! Heike Hübner (Startnummer 2) auf Suma-Tai war da schon besser. In der Siegerehrung wurden fünf Plätze vergeben, wobei nur die ersten drei Plätze Geldpreise erhielten. Den ersten Platz belegte - wie zu erwarten - Startnummer 10, Constanze Mahler mit ihrem Pferd Monty. Den zweiten Platz teilten sich im Trail Heike Hübner mit Suma-Tai und Torsten Haier (Startnummer 8) mit seinem Pferd Sweet Lil Chocochip. Einen Dritten Platz gab es nicht im Trail. Auf Platz vier kam mit der Startnummer 3 Susanne Becker auf Steel Jac Cody.

Nun folgte die Prüfung im Western Horsemanship. Diese Übung erfolgte in zwei Teilen. Zunächst ritt jede der sieben Starterinnen (diesmal war kein Mann dabei) einzeln. Das waren u.a. Marieke Stegemann, Startnummer 1, auf Antaris, Ines Hentschel, Startnummer 4, auf Takoya, ... Als Vorletzte ritt Maria Wolter, Startnummer 5, auf Scarlett ein. Anschließend ritten im zweiten Teil der Prüfung alle sieben Amazonen gleichzeitig unter den gestrengen Augen des Richters und des sehr aufmerksamen Publikums durch die Arena. Hierbei wurde nicht das Pferd sondern die Reiterin bewertet. Auf englisch wurden nun Befehle über Lautsprecher an die Reiterinnen gegeben, um die Gangart des Pferdes, das Tempo und die Richtung zu ändern. Auch beim Horsemanship wurden die besten fünf Starterinnen vorgestellt, wobei auch hier nur die drei Besten Geldpreise bekamen. Mit 120,- Euro und einem Pokal wurde der erste Platz - Marieke Stegemann auf Antaris - honoriert. Der zweite Platz - Susanne Becker auf Steel Jac Cody - erhielt 80,- Euro zur Belohnung. Auf den dritten Platz kam Heike Hübner auf Suma-Tai. Ihr wurden 50,- Euro übergeben.

Als nächstes folgte im ProSAANI-Cup die Prüfung im Western Pleasure. Bei dieser Gruppenübung (alle ritten gleichzeitig) traten sechs Reiterinnen und ein Reiter an. Hier ging es darum, wie das Pferd reagiert. Man durfte dem Pferd keine sichtbaren Reithilfen geben. Hier belegte Torsten Haier mit seinem Pferd Sweet Lil Chocochip (Startnummer 8) den ersten Platz und erhielt eine Pokal und 120,- Euro. Marieke Stegemann mit Antaris kam auf den zweiten Platz (80,- Euro). Erfreulicher Weise kam Maria Wolter mit Scarlett beim Pleasure auf den dritten Platz und erhielt dafür 50,- Euro und eine Schleife. (Schleifen bekamen alle bis zum dritten Platz in jeder Disziplin.) Somit hat sich nach der anfänglichen Enttäuschung beim Trail die Teilnahme für Maria Wolter beim ProSAANI-Cup auf der Hippologica 2006 doch noch gelohnt. Maria zeigte die gesamte Zeit über viel Disziplin, Courage und Mut. Vielleicht war auch etwas Lampenfieber dabei. Sie hat auf jeden Fall meine besondere Bewunderung verdient.

Die letzte Disziplin dieses Wettbewerbes hieß Reining. Dabei gab es u.a. Drehungen auf der inneren Hinterhand, große und kleine Zirkel und Sliding Stops zu sehen. Von ursprünglich vier gemeldeten Starter/innen traten drei an. Hier zeigte jede/r einzeln sein/ihr Können mit dem Pferd. Mit der Startnummer 11 ritt Etienne Hirschfeld auf Smart Peppy Peanut ein und zeigte, was er so drauf hat. Bei dieser für das Publikum interessantesten und attraktivsten Disziplin gab es übrigens bei jedem der zwei Reiter und der Reiterin viel Szenenapplaus. Bei den vorangegangenen Prüfungen hätte ein solcher Szenenapplaus nur gestört. Als zweiter kam mit der Startnummer 3 kam Susanne Becker auf Steel Jac Cody angeritten. Sie zeigte eine tolle Darbietung. Der letzte Reiter dieses Turniers war mit der Startnummer 9 Henry Sander auf seinem Pferd Podoco San. - Den dritten Platz beim Reining belegte Etienne Hirschfeld mit Smart Peppy Peanut und bekam eine Schleife und 50,- Euro. Auf Platz zwei kam Henry Sander mit Podoco San und erhielt 80,- Euro plus Schleife. Der Erste Platz wurde vergeben an Susanne Becker mit Steel Jac Cody. Sie wurde mit 120,- Euro. einer Schleife und einem Pokal geehrt. Es waren zwar nun alle vier Disziplinen beendet, doch eine Siegerehrung stand noch offen. Allround Champion beim ProSAANI-Cup im Westernreiten auf der Hippologica 2006 wurde Susanne Becker mit ihrem Pferd Steel Jac Cody. Glückwunsch! Sie erhielt dafür zusätzlich ein wertvolles Wandbild aus Bronze.

Das war er nun - der Freitag, 8. Dezember 2006 - der Westerntag auf der Hippologica. Doch bis zum Sonntagabend sollte auf der Pferdemesse noch viel passieren. An zwei Abenden, 8. und 9. Dezember, fand in Halle 25 ab 20 Uhr die Galaveranstaltung "Pferde-Traum" statt. Schaubilder des Barock und ein Mittelalterspektakel, spanische Impressionen und ein Feuerschaubild führten nach drei Stunden zum großen Finale.

Deutschlands beste Pony-Springreiter/innen trafen sich erstmals in diesem Jahr auf der Hippologica. In einer Einlaufprüfung der Klasse L und zwei M-Prüfungen haben sich die jungen Reiter/innen gemessen, bis am Sonntagmittag die am besten Plazierten feststanden.

In der Messehalle 21b, der sogenannten Westerntown, ging es am Samstag und am Sonntag um "Native American Horsemanship nach GaWaNi Pony Boy" mit dem Indianer Karsten Kirchner. Ein interaktives pädagogisches Kinderprogramm - Bewegung mit dem Pferd und Erste Hilfe für Mensch und Pferd, gab es ebenfalls in der "Westerntown". Um das Westerntraining drehte sich sowieso fast alles in Halle 21b. Auch die Messung der Herzfrequenz während des Trainings war recht interessant. In Halle 23a/b ging es u.a. um Computertomographie für Pferde und um die richtige Pflege der Hufe. In den Messehallen 21, 22, 23, 24 und 25 gab es also noch bis zum Sonntagabend viel zu sehen, zu erleben, zu staunen und zu kaufen. Freuen wir uns also schon auf die nächste Hippologica in den Messehallen am Funkturm im Dezember 2007.

Keep it Country! Euer Festus H. Junior


11. Countryfest in Burg Stargard


Ich hatte letztes Jahr bereits über das Countryfest in Burg Stargard auf dem Reiterhof von Eddy Gohrs in der WESTERN MAIL berichtet. Doch leider kam von Seiten des Clubs, dem "Countryclub Longhorn e.V. Neubrandenburg" und vom Reiterhof keine Resonanz in Form einer gewerblichen Anzeige in der Zeitung. Kai Ulatowski, Mitherausgeber der WESTERN MAIL ist nun der Meinung: "Keine Anzeige - kein Bericht!" Daher wurde dieser Bericht (aus 2007) dort nicht veröffentlicht. Für alle Leute, die nun aber dennoch wissen wollen, was in Burg Stargard auf dem Reiterhof von Eddy Gohrs so los war, setze ich jetzt meinen Bericht ins Internet auf meine Homepage.

Ein idyllisches Fleckchen Erde ist in der Nähe von Neubrandenburg zu finden. Hier gibt es noch Natur und Wildnis pur. Es gibt hier eine Ranch, wo sich alle Arten von Tieren sauwohl fühlen. Außer den vielen Pferden gibt es hier Gänse. Die Gänse laufen laut schnatternd über die Wiese, über den Campingplatz und manchmal auch über die hölzerne Tanzfläche. Die Hunde, besonders die Welpen amüsieren sich auf ihre Weise. Katzen sind hier ebenso beheimatet, wie diverse Vogelarten.

Burg Stargard befindet sich in der Nähe von Neubrandenburg. Die Ranch heißt "Reiterhof Gohrs". Und dieser tolle Reiterhof von Eddy Gohrs ist in der Teschendorfer Chaussee, gleich hinter der Sommerrodelbahn links. Seit vielen Jahren gibt es hier im Sommer ein Countryfest. Nachdem letztes Jahr (also 2006) ein Jubiläum zu feiern war, fand das Fest nun zum 11. mal statt.

Das Wetter war diesmal besser als letzes Jahr, so dass auch die Reitvorführung gezeigt werden konnte.
Am Freitag, dem 3. August 2007 war allgemeiner Anreisetag für die, die über das Wochenende blieben. Abends gab es eine tolle Line Dance Party im Saloon, der inzwischen erweitert und umgebaut wurde.
Am Samstag, dem 4. August war zunächst ab Mittag Country Music von der Discothek zu hören. DJ Micha von der
Teamdisco 75 ist mir bereits von einem Countryfest im "Hühnerstall" Werneuchen 2006 bekannt. Er war am Samstag hier auf dem Reiterhof für die Musik aus der Konserve verantwortlich. Er spielte sogar auf Wunsch Titel, die so mancher DJ kaum dabei hat. So spielte er u.a. Titel von Ian Tyson (Kanada), Boxcar Willie, Gunter Gabriel, Don Williams und weitere Country & Western Songs, die eher für Line Dance untauglich sind. Das hat mir besonders gut gefallen, zumal sich keine Line-Tänzer/innen darüber beschwert haben. Die Atmosphäre war dadurch sehr entspannt locker. Natürlich hat DJ Micha auch die musikalischen Wünsche der Line-Tänzer/innen erfüllt.

Die "Blue Rangers" traten diesmal nur zu 50% auf. Da sein Partner aus privaten Gründen verhindert war, trat Blue Ranger Werner solistisch auf. Er sang u.a. Titel wie "Okie From Muskokee", "Me And Bobby McGee" (Kris Kristofferson), "The Old Hippie" (Bellamy Brothers) (hierbei wurde sogar Two-Step getanzt), "Have You Never See In The Rain" (CCR), .... Beim "Singin' The Blues" kam seine warme, tiefe Stimmung besonders schön zur Geltung. Werner hat eine so angenehme Gesangsstimme, dass er ruhig auch Lieder von Don Williams einstudieren kann.
Anschließend ging es mit der Discothek weiter. Zwischendurch gab es eine tolle Vorführung im Westernreiten, dargeboten von Ulf Gohrs (Junior-Chef und Reitlehrer), Jenny (Enkelin von Eddy) und Günni (Günther, einem Westernreiter, der hier oft zu Gast ist). Ulf ritt einen Appaloosa. Er war auch schon mal Landesmeister im Westernreiten in Mecklenburg-Vorpommern. Jenny ritt auf einem Knappstrupper, während Günni auf einem Painthorse saß. Jenny belegte bei einem Turnier in Rostock-Schwan den ersten und dritten Platz. Günni ist dagegen noch ohne Turniererfahrung. Unter sachkundiger und kompetenter Moderation von Kuno zeigten uns die Drei zunächst verschiedene Gangarten inklusive Rückwärts, gefolgt von tollen Sliding Stops. Es wurden Drehungen auf der Hinterhand (Spins) rechts und links gezeigt. Große und kleine Kreise und Achten wurden teils einzeln, zu zweit oder zu dritt (nebeneinander und hintereinander) in verschiedenen Gangarten geritten.
Danach war wieder Blue Ranger Werner wieder an der Reihe. Insgesamt spielte er vier Sets. Mit seiner angenehmen Stimme kann man ihm stundenlang zuhören, ohne dass es irgendwann nervt oder lästig wird.
Bei einem kostenlosen Tanzkurs konnte man einfache Line-Tänze erlernen. Einen kurzen Auftritt gab es mit
"Black Wolf & The Shadow".
Abends gab es wieder Country Live Music. Diesmal traten Uwe & Conny, alias "Little Rainbow" auf. Dieses sehr beliebte Duo hat nicht nur dir Line-Tänzer/innen begeistert. Conny war inzwischen gesundheitlich so gut drauf, dass sie wieder herzhaft lachen konnte. Irgendwann weit nach Mitternacht saßen noch viele Leute an kleinen Lagerfeuern und unterhielten sich oder sangen selber zur Gitarre.

Am Sonntag war nicht weiter mehr los. Es hieß ausschlafen, Zelte abbauen und abreisen. Unter den Händlern waren T-Shirt-Manne & Gabi, Freddy & Rike mit ihrer Tochter und Pferdehändler Norbert Voss, der u.a. schicke Westernsättel und anderes Reiterzubehör angeboten hat. Es war wieder ein sehr schönes Country-Wochenende, auch wenn etwas weniger Leute als im Vorjahr da waren. Aber das lag wohl auch daran, dass zeitgleich in Paaren im Glien ein großes Countryfest (das Zehnte) stattfand. Ich bin jedenfalls sehr gerne bei Eddy, Ulf, Jenny und den "Longhörnern" zu Gast

Keep it Country! Euer Festus H. Junior


Drugstore zu Gast in der „Linde“ in Rehfelde

Am 25. April 2009 war wieder Country Time in Rehfelde (hinter Strausberg, bei Berlin). Das Duo mit der Bezeichnung Drugstore stammt aus der Niederlausitz und besteht aus Katrin und Ecki. Katrin war an diesem Abend angeblich leicht erkältet, aber wenn sie das nicht angesagt hätte, dann hätte das niemand mitbekommen. Sie hat so gut gesungen, es war einfach toll. Der Ecki spielt nebenbei auch noch in der Rockband Electra. Diese Formation aus Dresden wird im Mai 40 Jahre alt, gab es also schon zu DDR-Zeiten. Ecki selbst ist allerdings erst seit 20 Jahren dabei. Das Duo Drugstore existiert seit 1990, feiert in diesem Jahr also das 20jährige Jubiläum. Dass Ecki Rockmusiker ist, merkt man an seinem duften Gitarrespiel. Aber auch die Pedal-Steel-Gitarre beherrscht er sehr gut. Drugstore ist zwar nur eine Coverband, hat aber Titel im Repertoire, die nicht jeder spielt. Dadurch hatte DJ Frank die freie Hand und konnte die üblichen Line Dance Standards aus Rock, Pop und Country spielen. Dennoch war es keine Line Dance Party, sondern ein ganz normaler und wunderschöner Country Music Abend. Das Repertoire des Duos aus dem tiefen Süden des Landes Brandenburg besteht aus traditioneller und moderner Country Music. So gab es im großen Saal der „Alten Linde“ Lieder von John Denver (nein, kein „Country Roads“!), Chat Atkins & Mark Knopfler, Shania Twain, Billy Ray Cyrus, Dolly Parton, Emmylou Harris, Kathy Matthea und so weiter. Von John Denver sang Katrin „Thank God, I’m A Country Girl“. Im Original heißt es allerdings „… Country Boy“, aber da Katrin ja eine Lady ist … Es erklangen u.a. Lieder wie „Yakety Axe“, „Achy Breaky Heart“, „Wild Flowers“ (ein sehr schönes Lied, das auf der LP „Trio“ veröffentlicht wurde), „The Night They Down Old Dixie Down“ und „18 Wheels“.

 

 

Unter den Anwesenden waren u.a. Vertreter/innen der Kindertanzgruppe „Crazy Basement Liners“ aus Rehfelde (von Anette & Nadine), von den „Hohensteiner Country Dancer“ aus Strausberg, von den „Lime Stone Dancers“ aus Rüdersdorf (Birgit), und natürlich durften die Leute vom OMCD Strausberg nicht fehlen, die wieder für Ordnung und Sicherheit sorgten.

Das Duo Drugstore war übrigens vor vielen Jahren schon mal im Berliner Raum unterwegs, und zwar bei den Veranstaltungen vom Country Team Lindenberg. Einige CDs haben Katrin & Ecki auch schon produziert. Die neueste Scheibe ist seit Herbst 2008 auf dem Markt. Weitere Informationen zu Drugstore und Electra gibt es im Internet unter www.drugstore-country.de.

Es gab natürlich auch wieder die üblichen Speisen und Getränken (wie immer sehr preiswert). Ganz lecker war das Toast Hawaii (zwei Toastscheiben) mit Erdbeerstückchen in der Mitte der Ananasscheiben für nur 3,90 Euro.

Obwohl sich einige Line-Tänzer/innen muckierten, dass man nicht zu jedem Titel tanzen konnte, so hat es doch den meisten Gästen sehr gut gefallen. Die „Meckerer“ müssen eben endlich mal den Unterschied zwischen Line Dance Party und Country Abend begreifen.

 

 

 

Keep it Country! Euer Festus H. Junior

 


The Lubbocks im American Western Saloon

 

 

 

Nach langer Zeit war ich mal wieder zu Gast im American Western Saloon in Berlin-Reinickendorf. Dort trat am Samstag, 12. Dezember 2009 die Gruppe The Lubbocks live auf. Mit wunderschönster, flotter und uriger Country & Western Music in englischer Sprache unterhielten die sympathischen Vollblutmusiker das begeisterte Publikum. Das war neben viel klassischer Country Music auch New Country, Rockabilly, Bluegrass, Blues und Rock `n` Roll. Zwischenzeitlich wurde zu dieser von Hand gespielten Musik sogar getanzt. Es erklangen u.a. Titel, wie „Amarillo“, „Fugitive“, „Route 66“, „Silver Wings“ und „Six Days On The Road“. Die Band interpretierte u.a. Lieder von Merle Haggard, Buck Owens, Ray Price, Dwight Yoakam, Pete Anderson, Alabama, Brad Paisley, BR5-49, Willie Nelson, Johnny Cash und Hank Williams. In den Pausen erfüllte DJ L.B. (Lars) sehr viele Musikwünsche. Obwohl die Musik von der Diskothek sehr modern war (u.a. Alain Jackson), so passte die Musik dennoch wunderbar zur Musik von der Bühne und rundete die Atmosphäre sehr gut ab. Die wenigen Tänzer/innen und die anderen Gäste waren sehr zufrieden. Es erschienen sogar Leute aus Greifswald, Neubrandenburg und Torgelow, die allerdings mehr wegen der Hippologica in Berlin weilten. Auf der weltberühmten und internationalen Pferdemesse war nämlich diesmal auch Line Dance angesagt.

 

 

 

The Lubbocks haben sich anno 2007 in Berlin gegründet, ganz einfach nur gute Country Music zu machen. Die sorgfältig durchgeführte Zusammenstellung der Bandmitglieder erfolgte mit dem Ziel, eine harmonische Band zu schaffen. Allen fünf Musikern ist die sehr tief verwurzelte Liebe zur Country Music mit allen seinen unterschiedlichen Spielarten gemein. Auch wenn sich The Lubbocks ebenso bei traditionellen Klängen wie bei modernen Spielarten der Country Music wohl fühlen, so wollen The Lubbocks eigentlich keine Brücke zwischen „alt“ und „neu“ schlagen, sondern einfach nur authentische zeitlose Country Music machen, die in das Herz und die Beine gehen soll. Neben der knackigen Interpretation im Honky Tonk - oder im Bakersfield Sound, spielen The Lubbocks auch ehrliche Country Songs mit zeitgenössischen mehrstimmigen Gesangsarrangements.

 

Wer sind nun die Musiker?

 

 

Da ist Frank “Magic” Nähring Lubbock als Frontsänger und mit der Mundharmonika. Er war vorher bei „Magic and his Retro-Rockets“, „Blue Vinyl Freaks“ und „Little Neal & The Blue-Flames". P.T. Peter Hoffleit Lubbock (Lead-Gitarre, Gesang) sammelte seine Erfahrungen bei „Mike Strauss & Pick-Up“, Bobby Moore und Hank Sazaki. Mike Michael Kuchen Lubbock am Schlagzeug war mal bei „Doc Thomas“ und den „Blue Vinyl Freaks“. Chris Christian Theise Lubbock, (Kontrabass) kommt von „Atlantic Bridge“ und „Jambalaya". Axel Rosebud Lubbock (Pedal-Steel-Gitarre) war u.a. bei „Colinda" und den „Blue Vinyl Freaks".

 

 

 

Weitere Informationen zur Band findet man im Internet unter http://www.myspace.com/thelubbocks und http://www.the-lubbocks.com. Die Band beendete gegen 00:48 Uhr ihr letztes Lied. Anschließend gab es noch mit DJ L.B. Musik bis zum abwinken.

 

 

Der American Western Saloon erfüllt das Cliché für Country & Western Music, Cowboys und Indianer sehr gut. Im Januar 2010 feiert dieser Saloon sein 9 jähriges bestehen im Untergeschoss des Fontane Hauses. Vor dem Umzug in die New York ähnliche Gegend des Märkischen Viertels befand sich der alte Western Saloon über 10 Jahre in der Ollenhauerstrasse 124, nähe Kurt-Schumacher-Platz. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat man den Wechsel ins Märkische Viertel nicht bereut. Im Sommer kann man auf der Terrasse sitzen und auf die Wüste schauen (Betonwüste des Märkischen Viertels). Bei kühlem Wetter kann man reinkommen und den Blick auf die Terrasse genießen. Im kleinen, aber schönen Raucherbereich könnt ihr gerne den blauen Dunst ablassen und Leute kennen lernen. Mister Frank M. Lange persönlich bereitet in der Woche selbst als Texassterne Küchenbulle" in der Saloon Küche das Beste der amerikanischen Küche vor- und zu und verbreitet den Duft von Eau 'de Friteuse. Das Barpersonal begrüßt Euch freundlich am Tresen. Die blonden, immer freundlich lächelnden Girls sind als Hot Peppsies" für euch präsent und erfüllen nach Möglichkeit alle gastronomischen Wünsche. In der Optik stehen diese Mädels niemals im Schatten der Coyote Ugly Saloon Mädels" oder Hooters Girls". Der Restaurantbetrieb bietet u.a. Spare Ribs, Rinder Burger, Chicken Burger, Rinder-Steaks, Chicken Wings, Onion Rings, American Pan Pizza, Chili con Carne, Brownies, Eisbecher und ein breites Angebot an amerikanischen Bieren und diversen amerikanischen, irischen und schottischen Whiskeysorten. Hier kann man sich den eigenen Zapftisch mit einem 20 oder 30 Liter Fass zum selber Zapfen vorbestellen. Bei Feierlichkeiten ab 15 Personen sollte sich beim a' la carte Essen auf eine kurze Wartezeit eingerichtet werden. Eine Voranmeldung ist immer von Vorteil.

 

Das musikalische Entertainment am Wochenende wird auf der Bühne mit den besten Bands der Country & Western Kategorie und Rock Musik besetzt. Wechselnde Country DJ's legen nostalgische und die neuesten Tonträger dieser Musikrichtung in den CD-Player. Tanzen lernen kann man bei den die Europa- und Weltmeistern des amerikanischen Line Dance Patrick Hering, Natalie Redlitz, Yvonne Redlitz und Wippi. Das Tanzen mit Sporen ist allerdings strengstens verboten. Auch das Mitbringen von Tieren ist untersagt. Seit knapp fünf Jahren befindet sich im American Western Saloon eine ständig wachsende Jack Daniel's Tennessee Whiskey Ausstellung mit über 350 Exponaten an den Wänden und in mehreren Vitrinen. Dies dürfte in Berlin wohl die größte und einzige öffentliche Ausstellung der gezeigten Jack Daniel's Tennessee Whiskey Flaschen mit Zubehör dieser weltbekannten Destillerie in Lynchburg /TN sein. Die ausgestellten Raritäten sind privates Eigentum von Frank Lange und nicht verkäuflich. Aber man kann sich alles in Ruhe ansehen. Bei Live Music (jedes Wochenende) wird ein separater Zuschlag für die Band erhoben. Eine Sitzplatzreservierung zur Live Music am Wochenende wird bis maximal 21:00 Uhr berücksichtigt. Geöffnet ist der Saloon Montag bis Samstag ab 18:30 Uhr.

Fazit: Ein Besuch im American Western Saloon lohnt sich immer. Und wer die Band The Lubbocks versäumt hat, kommt ein anderes Mal her. Irgendwann werden sie ganz bestimmt wieder hier auftreten.

Weitere Informationen über den American Western Saloon findet Ihr unter www.western-saloon.de  

 

Keep it Country! Euer Festus H. Junior