Festus H. Junior

Meine Meinung zu Natur-, Umwelt- und Klimaschutz


Diese Meinung und alles HIER geschriebene ist persönlich von mir. Ich stehe dazu. Ich nutze damit als freier Bürger in einer freien Welt das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit. Hier gebe ich nun meine persönliche Meinung zu oben angeführtem Thema allen bekannt. Viel Spaß beim lesen! - Kommentare dazu werden (je nach dem) von mir im Gästebuch freigeschaltet oder gelöscht. Es geht aber auch, daß man mir einen eventuellen Kommentar per E-Mail zusendet.   festusberlin@hotmail.de


Alle reden über Umweltschurz, Naturschutz und nicht zuletzt über den Klimawandel. Was kann man dagegen tun usw.? Jeder Mensch verläßt sich dabei auf andere und auf die Politik. Aber was macht der/die Einzelne nun selbst? Wie sieht das nun im privaten Bereich aus? - Ich beobachte auf der Straße fein angezogene Herren mit Anzug und Krawatte, die über Umweltschutz reden und genau im selben Augenblick ihren Kippen oder gar die leere Zigarettenschachtel achtlos zu Boden werfen. - Toller Umweltschutz!!!! Ganz prima!!!!! - Andere Leute (oft Touristen) latschen verträumt durch die Berliner Innenstadt und lassen etwa alle zehn Meter irgendwas fallen: Taschentücher, Kippen, Pappteller wo noch Ketchup drauf ist, eine halbvolle Bierflasche, ..... - Machen die das bei sich zu Hause auch so? - Dazu komme ich aber später noch einmal zurück.

Nun aber vorerst zu mir und meinen Erfolgen beim Stromsparen.

MEIN STROMVERBRAUCH IN DEN LETZTEN JAHREN

Im Jahre 2004, genauer vom 05.11.2003 (ein Tag nach Ablesedatum) bis 05.11.2004 (Ablesedatum) habe ich 1.191 kWh (Kilowattstunden) elektrische Energie (Strom) verbraucht. Ich weiß nicht, ob das viel oder wenig ist. - Aber ich weiß, daß ich im Jahre 2005 (vom 06.11.2004 bis 03.11.2005) 1.526 kWh verbraucht habe, also 335 kWh mehr als im Vorjahr. Da ich dafür viel Geld nachzahlen mußte, beschloß ich fortan, den Stromverbrauch zu senken, um persönlich Geld zu sparen.

Das Ergebnis sieht so aus, daß ich 2006 (vom 04.11.2005 bis 06.11.2006) "nur" noch 1.505 kWh, also 21 kWh weniger Strom verbraucht habe. Jetzt 2007 (vom 07.11.2006 bis 06.11.2007) habe ich sogar 182 kWh Strom gespart. Der Verbrauch liegt nur noch bei 1.323 kWh für's ganze Jahr.  Aber um auf das Niveau von 2004 zurückzukehren, muß ich 2008 (vom 07.11.2007 bis Anfang November 2008) weitere 132 kWh Strom einsparen (weniger verbrauchen). - Ich denke, das ist zu schaffen.

Der "Witz" dabei ist, daß ich dabei nicht nur meine eigenen Stromkosten (geldmäßig) senke, sondern auch noch einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leiste, da ja in Deutschland ein großer Teil der Elektroenergie immer noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen und produziert wird.


Gedanken zum Umwelt- und Naturschutz

Früher hatte ich noch eine Ofenheizung. Das war ein schicker alter Kachelofen. Man konnte sich an ihn lehnen, etwas in die Röhre reinlegen (z.B. Bratäpfel) usw.  Belastend dabei war lediglich das Entfernen der Asche aus dem Ofen (und manchmal auch das Kohlenschleppen). - Ich konnte immer schön lange in das Feuer schauen, das im Ofen loderte.

Mit der Sanierung, Modernisierung und Renovierung meiner Mietwohnung durch den privaten Hausbesitzer (bzw. durch die von ihm beauftragte Baufirma) bekam ich u.a. neue Fenster, ein schickes Bad und eine Heizung. Den Ofen aber habe ich (mit Zustimmung des Hausbesitzers) völlig alleine abgetragen und abgerissen. (Dafür bekam ich sogar noch Geld vom Hausbesitzer.) - Aus Einsicht in die Notwendigkeit der Modernisierung und wegen des Umwelt- und Klimaschutzes habe ich damit meine "CO2-Produktion" erheblich reduziert. Denn der alte Ofen (so schön und gemütlich er war) beförderte zuviel CO2 in die Berliner Luft. Aber ich kann meinen CO2-Ausstoß nicht auf Null senken, weil ich dann aufhören müßte zu atmen.

Ganz nebenbei sortiere ich stets meinen Müll und entsorge ihn (soweit wie möglich) "fachgerecht", d.h. ich werfe das alte Papier und zerkleinerte Pappe in die blaue Tonne, Plastik und Metallabfälle ín die gelbe Tonne (Folien, Blechdosen, ...), und falls Lebensmittelabfälle anfallen (Obstschalen, Eierschalen), so landen diese in der braunen Tonne. Gläser (soweit kein Pfand drauf ist) werden nach Farben sortiert (weiß/bunt) in die Glastonnen geworfen. Somit fällt bis auf Zigarettenkippen und Zigarettenasche bei mir fast kein "Restmüll" an. - Aber es gibt leider auch viele Mieter/innen in meinem Haus, die ihren Müll schlecht oder überhaupt nicht sortieren. So landen Plasteflaschen und altes Brot im Hausmüll, bunt gemischt mit halbvollen Weinflaschen, alten Binden, Spraydosen und leeren Zigarettenschachteln. Das alles wurde "natürlich fein säuberlich" in Plastiktüten verstaut. Es ist ja einfach, den unsortierten Müll in eine Tüte zu stecken und sie so zu entsorgen. Andersrum finden sich in der Papiertonne Pappkartons in voller Größe (nicht zerkleinert oder gefaltet), wo dann andere Folien mit drin sind, oder Pappschachteln vom Pizzaservice, wo der Rest der nicht verspeisten Pizza noch drin ist. - Gehört sowas in die blaue Papiertonne? - Auch in der braunen "Biotonne" sind Plastikfolien, wo dann Kartoffelschalen drin sind. - Ist es denn wirklich sooooooooo schwer, die Tüte auszuschütten und die leere Tüte in die gelbe Tonne zu werfen????? Kann man nicht die Folien aus den Pappkartons entfernen, diese in die gelbe Tonne werfen und den Karton zerkleinern????? - Als ich mal einen Mieter meines Hauses dabei erwischte, wie er einen riesengroßen Karton in die blaue Tonne beförderte, sprach ich ihn an und bat ihn höflich, seinen Karton zu zerkleinern, weil sonst nur Luft in der Tonne ist und für weitere Papierabfälle der Platz nicht mehr ausreicht. Der feine Herr weigerte sich natürlich und gab mir frech zur Antwort: "Wieso? Ich zahle doch meine Miete, das reicht!" - Okay! Soviel zum Thema Umwelt- und Naturschutz.

Fazit: Wenn ich meine Miete bezahle, worin ja (zumindest in der Jahresendabrechnung des Vermieters) auch Kosten für Müllabfuhr enthalten sind, brauche ich den Müll nicht zu sortieren. Das können ja "die anderen" (z.B. Billiglohnarbeiter/innen in der Papiersortieranlage) machen. Wenn ich kosten für Müllabfuhr und Straßenreinungung bezahle, kann ich ja den unangenehmen Müll auch einfach auf díe Straße werfen. ... Oder?

NEIN !!!!!

Es gibt in Berlin und Land Brandenburg (sicherlich auch für andere Bundesländer) ein Straßenbenutzungs- und Reinigungsgesetz (oder so ähnlich), das besagt, daß es strikt verboten ist, die Straßen, Gehwege, Plätze, ... zu beschmutzen. - Leider gibt es in Berlin (wie z.B. in Frankfurt/Main) keine Ordnungshüter, die von einem Passanten 15,- Euro als Strafe für einen achtlos weggeworfenen Kippen oder für fallengelassenes Bonbonpaier verlangen. Schaaade! Wenn es das gäbe, wäre Berlin viel sauberer. - Soweit zum Umwelt- und Naturschutz!

Mein persönlicher Vorteil: Ich sammle täglich (!) in Berlin leere Bier- und andere Pfandflschen ein und entsorge sie fachgerecht, indem ich sie dem Einzelhandel zurückführe - und bekomme sogar Geld dafür. - Das ist zwar nur ein kleiner, aber ein aktiver Umweltschutz.

Weitere meiner "Umweltaktivitäten" sind: Ich habe gar kein Auto! Ich nutze entweder die Mitfahrgelegenheit bei anderen Menschen, die öffentlichen Verkehrsmittel oder ich gehe zu Fuß. Bei Countryfesten habe ich stets meinen eigenen Blechtopf dabei. Das bedeutet ich trinke aus keinen Papp- oder Plastebecher und schone damit auch die Umwelt. Der Blechtopf ist (in der Regel) wiederverwertbar, weil mehrmals benutzbar. - Wenn ich irgendwo mit dem Zelt unterwegs bin, wird man nach meiner Abreise dort wo mein Zelt stand (auch im Umkreis von mindestens zwei Metern) KEINEN Dreck, Müll oder Unrat (auch nicht einen Zigarettenkippen) von mir finden. Es gibt IMMER und ÜBERALL Möglichkeiten seinen Müll ordentlich zu entsorgen!

Mir fällt gerade ein, daß man als Besucher/in einer Open Air Party (z.B. Schleusingen am Bergsee Ratscher) Kosten für den Veranstalter sparen könnte, wenn weniger Müll auf dem Rasen liegt. Denn die Kosten für die Reinigung des Rasens und für sonstige Aufräumarbeiten sind im Eintrittspreis enthalten. - Das sauberste Countryfest, das ich je erlebte, war vor vielen Jahren in Werdau (bei Zwickau) auf der sogenannten "Friesen Ranch". Der dortige Veranstalter, der Country Club "El Alamo" kassierte für jeden Plastikbecher (und wohl auch für jeden Pappteller - genau weiß ich es nicht mehr) einen Euro Pfand. Der Platz, das Festzelt, alles war einfach durchgängig sauber. Es lag kein Müll herum! Bei Abgabe des Plastikbechers bekam man natürlich sein Geld wieder zurück, der Becher wurde im Plastikmüll "fachgerecht" und ordentlich entsorgt, so daß man nach der Veranstaltung den Müll nicht mehr sortieren brauchte.

Ich weiß, das alles sind nur ganz kleine Minischritte für eine saubere Natur und Umwelt. Aber wenn viele andere Menschen wenigsten versuchen auch solche kleinen Schritte zu machen, werden daraus Summa Summarum größere Schritte!

Die Natur braucht uns nicht! - Aber wir brauchen die Natur!

Die Welt wäre in Ordnung, wenn es die Menschen nicht gäbe.

Denkt mal bitte darüber nach!

Keep it Country! Euer Festus H. Junior


Wofür werden die Leute bezahlt? Oder: Wie Gesetze durchgesetzt werden.


Ich bin selber Raucher, weiß aber mich zu beherrschen, wenn ich irgendwo bin, wo das Rauchen unerwünscht oder gar verboten ist. - Nun am Donnerstag, dem 3. Januar 2008 habe ich folgendes nette Erlebnis auf dem U-Bahnhof der Berliner Linie U6 „Friedrichstraße“.


Ich komme aus der Georgenstraße zum Bahnhof Friedrichstraße. Vom Eingang (dort, wo oben die Post ist) komme ich runter zur U-Bahn der Linie U6. An einem Schutzgitter neben der schmalen Treppe sehe ich zwei Mitarbeiter der BVG in ihren schmucken Uniformen. Sie beobachten (scheinbar) interessiert das Geschehen auf dem U-Bahnsteig. Da ich eine gültige Monatskarte habe, sind mir vorerst diese beiden BVG-Mitarbeiter egal. Ich gehe die Treppe hinunter zur U-Bahn. Laut modernster elektronischer Anzeigentafel fährt meine nächste Bahn in Richtung Alt-Tegel in vier Minuten. Also habe ich genug Zeit, um in Ruhe den Platz aufzusuchen, wo ich in die U-Bahn einsteigen will. Für gewöhnlich steige ich immer in den zweiten Wagen ein, um dann beim Ausstieg schneller an der Treppe zu sein, denn ich hasse es, wenn vor mir die Touristen langsam die Treppe raufschleichen.


Ich warte also auf den Zug.


Auf einer Bank (etwa die Höhe zweiter Wagen in Richtung Alt-Tegel) sitzt ein ungepflegtes Paar, ein Mann (mit offener Bierflasche) und eine Frau. Ich sehe, dass beide rauchen. Sie halten jeder eine Zigarette in der Hand und rauchen. Ab und zu wird an der Zigarette gezogen. (Logisch, die darf ja nicht ausgehen.) Dabei kommt mir in den Sinn, dass in ALLEN unterirdischen S- und U-Bahnhöfen in ganz Berlin ein striktes Rauchverbot herrscht. Und das nicht erst seit 1. 1. 2008, sondern schon viel länger. Wer beim Rauchen auf einem U-Bahnhof oder in einer U-Bahn erwischt wird, muss 15,- Euro Strafe zahlen.

Ich blicke in Richtung der Treppe, wo ich herkam. Aus dieser Richtung kommt ja in Kürze auch meine Bahn. Ich sehe auch die beiden BVG-Leute am Schutzgitter stehen. Sie blicken beide in meine Richtung. Fasst glaube ich zu erkennen, dass sich unsere Blicke treffen.

Etwa einen Meter neben mir auf der Bank sitzen die beiden Leute und rauchen. SEHEN DAS DENN DIE BEIDEN BVG-LEUTE NICHT????? Oder sind die blind???

Ich mache eine laute Bemerkung, so dass die Raucherin und der Raucher das hören müssen: „Es ist schon recht interessant, wie manche Leute ihr Geld verdienen, nämlich durch Nichtstun.“ Im selben Moment fällt mir auch die Zweideutigkeit dieses Satzes ein und verweise auf die beiden BVG-Kollegen da oben, die zu uns herunter schauen. Ich sehe auch, dass einer der beiden BVG-Leute von einer Person angesprochen wird. Ich nehme an, dass er eine Auskunft will und diese wahrscheinlich auch bekommt.

Ich denke mir aber, warum sind die beiden BVG-Leute denn nicht auf den Bahnsteig heruntergekommen? Denn dann hätten sie die Raucher um je 15,- Euro „erleichtern“ können. Aber die bleiben stur da oben stehen und gucken runter.


Die Bahn kommt. Ein Blick zur Bahnhofsuhr. Es ist genau 12:25 Uhr. Ich steige in den zweiten Wagen in Richtung Alt-Tegel ein. Die anderen zwei bleiben seelenruhig auf der Bank sitzen und rauchen weiter.


Welche Aufgabe hatten die beiden BVG-Mitarbeiter? Auf jeden Fall hatten die beiden scheinbar keine Aufsicht, um den Bahnhof nach Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit zu kontrollieren. Fahrkarten wurden ja auch nicht kontrolliert.

Auch wird der ganze U-Bahn-Bereich von Videokameras beobachtet. Es kam keine Durchsage: „Werte Reisende! Bitte beachten Sie das Rauchverbot!“ Wozu werden Gesetze gemacht, wenn keiner sie auf Einhaltung kontrolliert? - Ich bin zwar arbeitslos und lebe vom Hartz-IV-Geld, aber einen solchen tollen Job, wie die beiden BVG-Leute, den will ich auch mal haben. Nur dumm in die Welt schauen, eine Uniform tragen und auf WICHTIG tun. Und dafür auch noch Geld bekommen. - Lass doch die Leute da unten auf dem Bahnsteig rauchen. Was geht mich das denn an? Das ist ja nicht mein Aufgabenbereich. Dafür bin ich nicht befugt und kompetent. Vielleicht haben ja die beiden nur die Fahrgäste für eine weitere Statistik gezählt. Dann kann ich dieser Statistik nur ergänzen, dass diese beiden BVG-Leute weder flexibel genug sind, noch es für nötig halten, auf dem Bahnhof für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen.

Und wehe dem, mich spricht einer von der BVG an, wenn ich mal eine auf einem U-Bahnhof rauche, weil ich mal etwas länger als nur 5 Minuten auf die nächste Bahn warten muss!!!!!    Dem werde ich was husten!!!!!!!


Festus H. Junior